Verkehr in Venedig

Ein Höhepunkt unserer Reise war ein mehrtägiger Aufenthalt in Venedig. Wir wohnten in Lido di Jesolo und mussten erst von Punta Sabbioni mit der Fähre nach Venedig übersetzen. Mit unserem Mehrtagesticket vom ACTV war das kein Problem und dauerte, je nach Fahrtroute 30 (Linie 15, direkt) oder 40 (Linie 14, über Lido di Venezia) Minuten bis zum Markusplatz. Wir hatten uns für das 48h Ticket entschieden, dieses kostet im 30,00 € pro Person.
Wir finden, dies ist die schönste Art, sich Venedig zu nähern.

Bekanntermaßen findet in Venedig -außer dem Fußgängerverkehr in den engen Gassen- alles auf dem Wasser statt. Dabei gibt es alle bekannten Verkehrsmittel auch in Bootsform: TNT und DHL-Boote, Polizei, Carabineri, Ambulanza und Finanzpolizei, Lastkähne, Wassertaxis, Vaporetti (Wasserbusse), die o.g. Fähren und natürlich Gondeln. Die preiswerte Variante, einmal mit der Gondel zu fahren stellt ein Traghetto, eine Gondelfähre dar. Für 2 € wird man ans andere Ufer des Canal Grande gerudert, da über diesen nur 4 Brücken führen.

Die Verkehrswege zwischen den Inseln sind durch ganze Buhnenreihen gekennzeichnet, man sieht das gut von einem der Türme.

Leider fahren auch riesige Kreuzfahrtschiffe durch das Stadtgebiet und stören dabei nicht nur optisch, sondern auch durch den Wellengang und die Abgase. Offenbar finden aber am Lido Baumaßnahmen für ein neues Kreuzfahrtterminal statt, das lässt zumindest für die Zukunft eine Verbesserung erhoffen.

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