Tropfsteinhöhlen

Ein Ausflug über die Landesgrenze führte uns zur Tropfsteinhöhle von Skocjan in Slowenien (St.Kanzian), einer sehr beeindruckenden, riesigen Höhle entlang eines unterirdischen Flusses. Höhepunkt ist die Brücke, welche in 45m Höhe über die schäumende und rauschende Reka führt. Anschließend geht man hoch über dem unterirdischen Canon an der Höhlennd entlang. Man wähnt sich irgendwie in Mittelerde und erwartet fast Zwerge an Schmiedefeuern stehen zu sehen. Unbedingt eine Reise wert! (Seit dreißig Jahren sieht das auch die Unesco so, und hat die Höhle in die Welterbeliste aufgenommen.)


Anschließend überquerten wir die nächste Landesgrenze nach Italien und besichtigten die Grotte Gigante, die Höhle mit dem größten Einzelraum weltweit. Ebenfalls sehr beeindruckend. Auch die über 500 Stufen, die man erst runter und auf der anderen Seite wieder hoch muß.

In der Grotte hängen 2 geodätische Pendel von jeweils ca. 100 m Länge, welche weltweite Erschütterungen ab Stufe 5 registieren.
Siehe hierzu auch den passenden Wikipedia-Artikel.


Nach der anstrengenden Kletterei haben wir noch Schloß Miramare bei Triest besucht. Dieses wurde im 19. Jahrhundert für den Erzherzog Ferdinand Maximilian (Sissis Schwager), welcher allerdings als „Kaiser von Mexiko“ die Fertigstellung des Schlosses nicht mehr erlebte.


Auf dem Rückweg haben wir noch für eine Stippvisite in Piran, einem malerischen Städtchen an der slowenischen Adriaküste angehalten.

Kommentare sind geschlossen.