Pula

Für die nächsten Tage war Pula, die größte Stadt Istriens unser Zuhause.

Neben dem Amphitheater, dem sechstgrößten und einem der besterhaltensten der Welt, dem Sergierbogen, dem Augustustempel und vielen sehenswerten mittelalterlichen und venezianischen Häusern bietet Pula auch eine herrliche Umgebung, wie z.B. das Kap Kamenjak mit schönen Badebuchten, die Halbinsel Veruda mit den historischen Befestigungsanlagen, einem Leuchtturm und unzähligen Ferienhäusern und Badestränden. Abends tummeln sich dann die Touristen in der Fußgängerzone rund um den Burgberg, welchen man mittels der „Zerostrasse“ einfach unterwandern kann. Diese Tunnel unter ganz Pula entstanden als Luftschutzkeller im ersten Weltkrieg, als Pula noch österreichische „Festung ersten Ranges“ mit 28 Forts und Verteidigungsanlagen war.

Eher unspektakulär ist die unweit gelegene römische Ausgrabung Nesactium, die ehemalige Provinzhauptstadt Istriens. Heute ein ruhiger Platz, bewacht durch zwei ältere Herren, die sich offenbar freuten, daß überhaupt einmal Besucher kamen.

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