Cervia

In Cervia dreht sich alles um das weiße Gold des Meeres, das Salz. Im Mittelalter eine der reichsten Städte und Teil des Kirchenstaates sorgten die Salinen für Arbeit und Wohlstand. Das Salz gilt nach wie vor als das Beste der ganzen Küste und wird vor Ort als „süßes Salz“ angeboten. Es enthält keine bitteren Bestandteile und wird auch heute noch an den Papst geliefert. Auch wir haben hier unseren Salzvorrat der nächsten Jahre gesichert 😉

Über die Mühsal der Salzgewinnung in vergangenen Tagen erfährt man vieles im örtlichen Salinenmuseum bzw. bei einer Führung durch die Salinen. Die Salzlagerhäuser am Hafen stehen aber zum Teil leer, in einem ist besagtes Museum, andere wurden als überdachter Trödelmarkt genutzt. Überhaupt war die ganze Stadt ein einziger Markt, da am ersten Septemberwochenende das Salzfest gefeiert wird.

Auch der Leuchtturm von Cervia aus dem Jahr 1875 stieß bei Ivonne auf Interesse, war aber, wie alle anderen Leuchttürme an der Adria nur von außen zu besichtigen. An gleicher Stelle stand bereits 1708 ein Leuchtturm, als die Stadt aus den Salinen heraus an den heutigen Standort an der Küste verlegt wurde. Ganz in der Nähe kann man für 50 Cent mit einer elektrischen Kettenfähre den Kanal überqueren, ein Verkehrsmittel welches in unserer Sammlung bisher noch fehlte.

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