Damaskus I

Zuerst verbrachten wir einige Tage in Damaskus, fuhren auf den Dschebel Qasyun, den Hausberg Damaskus‘ und verschafften uns einen Überblick, Natürlich besuchten wir den Souk al Hamidiya (den überdachten Markt), das Nationalmuseum, den Tishreen Park und den Azem-Palast, welcher heute das ethnographische Museum beherbergt.

Außerdem begaben wir uns auf Spurensuche nach der Hedjaz-Bahn (auch Hedschas, Hijaz und andere Schreibweisen), deren Bau 1900 begonnen wurde um Pilger nach Mekka und Medina zu bringen. Doch schon nach wenigen Jahren wurde die Strecke von Lawrence von Arabien zerstört, so daß nur der nördliche Streckenteil in Betrieb blieb. Bei meinem ersten Aufenthalt in Damaskus 1999 fuhren die Züge noch bis zum Endbahnhof in der Stadtmitte, heute erinnert nur noch eine alte Lok daran, im Bahnhofsgebäude ist ein Buchladen.

Im Vorort Damaskus Kadem (auch Quadem) endet heute die Strecke am Bahnbetriebswerk und dem Eisenbahnmuseum. Parallel dazu führt die normalspurige Strecke, auf welcher man ebenfalls rollendes Material aus Sachsen bewundern konnte.

Von Damaskus aus machten wir einen Abstecher in die Berge und besuchten Sadnaya und Maalula.

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